Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim (ESS)

BERUFLICHES SCHULZENTRUM DES KREISES BERGSTRASSE

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Pakt am NachmittagLandrat Christian Engelhardt (Mitte) mit den Absolventinnen sowie Kursleiter Christian Hörnle (hinten, 3.v.l.) und Schulleiterin Gabriele Polzin (rechts). © Nix„So viel Spaß beim Lernen wie noch nie“

Elisabeth-Selbert-Schule Absolventinnen schließen Kurs zur Nachmittagsbetreuung mit Erfolg ab

„Es haben alle bestanden“, verkündete Christian Hörnle, Leiter des Projekts „Pakt für den Nachmittag“ der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS). Die zwölf Bergsträßer Betreuungskräfte hatten am Vormittag noch ihre Abschlusspräsentationen vorgestellt, waren dann gemeinsam zum Mittagessen gegangen und trafen sich anschließend im MediaMaxx, um ihre bestandene Abschlussprüfung zu feiern.

Aus den Händen von Landrat und Schuldezernent Christian Engelhardt erhielten die Frauen ihr Zertifikat und ihre Freude war riesengroß. Sie hatten einen 15-wöchigen Landeslehrgang absolviert, den die Kreisverwaltung anbot. Der Kurs fand an der ESS in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule statt. „Es war der zweite Lehrgang“, erklärte Regina Heußer, Fachbereichsleiterin der Kreisvolkshochschule.

Betreuung bis 17 Uhr

„Die Teilnehmerinnen arbeiten als Betreuerinnen an Schulen“, erklärte Engelhardt. An den Grundschulen im Kreis sei ein bedarfsorientiertes Bildungs- und Betreuungsangebot ausgebaut worden. Wenn Eltern ganztags arbeiten, werde für die Kinder eine entsprechende Einrichtung am Nachmittag gebraucht. Der Pakt biete die Betreuung bis 17 Uhr und an Ferientagen an. Neben der finanziellen Unterstützung sei der Kreis als Schulträger verantwortlich für die Grundlagen der Nachmittagsbetreuung. Engelhardt dankte Schulleiterin Gabriele Polzin für die Unterstützung.

Die Teilnehmerinnen hätten sehr motiviert gelernt, erklärte der Dozent und Lehrer an der ESS, Christian Hörnle. Beispielsweise erläuterte er, wie eine Erzieherin reagieren solle, wenn sie ein aggressives Kind wahrnehme. Der Inhalt des Lehrgangs sei eine Kombination von Theorie und Praxis. Die Teilnehmerinnen befassten sich ebenso mit pädagogischen und rechtlichen Grundlagen wie mit Grundsatzfragen der Ganztagsbetreuung.

Feinfühligkeit gefragt

Rita Klemmer ist Betreuerin in der Schillerschule. Sie war von Leiterin Ulrike Ebert angesprochen wurden, den Lehrgang zu belegen. Informationen darüber, was eine Fachkraft bei schwierigen Kindern tun könne, seien wichtig gewesen. Feinfühligkeit zeichne eine gute Betreuerin aus. „Auch der Themenschwerpunkt Kindheit im Wandel war aufschlussreich“, erklärte die 67-Jährige. „Lernen hat mir noch nie so viel Spaß gemacht wie in diesem Kurs“, schwärmte Nina Jouhary. Die 52-Jährige ist Betreuerin in der Pestalozzischule. Sie bedankte sich im Namen der Absolventinnen bei Kursleiter Hörnle.

„Die Qualifizierungsmaßnahme war super“, freute sich auch Christiane Krotz, Betreuerin in der Pestalozzischule. In manche Alltagssituationen wöllten Kinder mit einbezogen werden, mitentscheiden und mithandeln. Wie eine Betreuerin mit den Herausforderungen umgeht, müsse gelernt werden, damit situationsorientierte Entscheidungen getroffen werden könnten, sagte die 51-Jährige.

Vasiliki Papadopoulou arbeitet in der Betreuung der Goetheschule. „Wir haben viel über die emotionale Entwicklung bei Kindern gelernt“, berichtete die 48-Jährige. Ein Lerninhalt sei gewesen, dass das Verhalten aggressiver Kinder von vielen Faktoren abhängig sei und dass man den Kindern geduldig begegnen sollte. „Der Lehrgang hat mich selbst gestärkt und ich war glücklich im Team“, betonte Papadopoulou.

Rosi Israel, Südhessen Morgen,

18.01.2020

 

Wichtiger Baustein für kompetente Betreuung von Schulkindern

12 Teilnehmerinnen absolvierten erfolgreich Landeslehrgang im Rahmen des „Pakt für den Nachmittag”

Die Kreisverwaltung bot im vergangenen Schulhalbjahr einen 15-wöchigen Landeslehrgang an, der an der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) in Kooperation mit der Kreis-Volkshochschule stattfand. Gleich zwölf Bergsträßer Betreuungskräfte aus dem „Pakt für den Nachmittag“ nahmen an diesem teil. Während der 88 Unterrichtseinheiten erwarben alle Teilnehmenden Wissen über rechtliche und pädagogische Grundlagen und lernten Neues über die Themen „Persönlichkeit und Rollen“ sowie über „Netzwerke, Zusammenarbeit und Strukturen“ und qualifizierten sich so für ihre persönlichen beruflichen Aufgaben weiter. 

Am Donnerstag erfolgte der Abschluss des Lehrganges mit einer Präsentation der Ergebnisse, nachmittags überreichte Landrat Christian Engelhardt die Zertifikate. „Alle haben bestanden” freute sich Christian Hörnle, Lehrer an der ESS und des Lehrganges. „Die Teilnehmerinnen waren sehr motiviert, was für mich als Lehrkraft sehr schön zu sehen war.” Im Lehrgang wurde insbesondere auch die Praxisreflexion mit einbezogen. „Diese Kombination aus Theorie und Praxis ist sehr wichtig”, ergänzte Christian Hörnle, „zum Beispiel um Gruppenprozesse zu analysieren oder herauszufinden, ob es Außenseiter in der Gruppe gibt. Die Teilnehmerinnen haben dies direkt vor Ort in der Betreuung angewandt.” Zudem sei viel für die Praxis gelernt worden, beispielsweise durch die Warm-up-Spiele – wie etwa zur Konzentration –, die ebenfalls direkt in der Schule ausprobiert wurden. „Wir konnten aber ebenfalls aus der Arbeit und den Berichten der Betreuerinnen profitieren”, betonte Christian Hörnle. Die Teilnehmerinnen bedanken sich bei ihrem Lehrer: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, selten haben wir in so kurzer Zeit so viel gelernt.”

Landrat Engelhardt zeigte sich sehr erfreut, die Zertifikate für den zweiten Kurs dieser Art überreichen zu können. „Die Betreuung an den Schulen ist sehr wichtig. Denn es soll den Eltern überladen sein, wie sie arbeiten möchten. Dafür benötigen wir ein Betreuungsangebot am Nachmittag, dies ist nicht selbstverständlich. Mein Wunsch ist es, dass im gesamten Kreis eine solche lückenlose Betreuung für alle Kinder möglich ist.” Gleichzeitig hob der Landrat die Bedeutung der Kinder für die Gesellschaft hervor: „Kinder sind etwas sehr wertvolles. Daher müssen die Eltern wissen, dass es ihren Kindern  in der Betreuung gut geht. Qualifizierte Menschen, die dies gewährleisten sind dabei ebenso nötig wie gute Räume und ein abwechslungsreiches, attraktives Angebot. Dieser Lehrgang ist daher sehr wichtig, denn hier haben Sie Dinge gelernt, die Ihnen bei der Aufgabe für den Pakt für den Nachmittag helfen. Gleichzeitig wissen wir so, dass wir ein gutes Angebot stellen.”

Benjamin Kloos, TiP-Verlag,

16.01.2020

 

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